wie der Flug eines Sperlings

x Prolog x

Wenn wir die Zeit des Lebens, die uns auf Erden beschieden ist,  
mit jener vergleichen, die uns unbekannt, im Dunkel liegt,
so erscheint mir diese Spanne wie der kurze Flug eines Sperlings, 
der sich im Winter in einen festlich, geschmückten Saal verirrt.

 

Nach einem kurzen Augenblick der Wärme und des Glanzes
entschwindet er wieder in die winterliche Welt aus der er gekommen.
Gleich ihm betritt der Mensch die irdische Bühne nur für einen Atemzug,
und was davor war und was folgen wird, das bleibt uns verborgen.

 x

spatz

Prolog aus der 10. Folge der Serie „The Tudors“
Nach dem Gedächtnis aufgeschrieben, da ich dies Sequenz nicht bei Youtube finden konnte.  Im Film entsteht der Eindruck Henry VIII habe das kurz vor seinem Tod gesagt, aber ich weiß definitiv nicht von wem es ist. Für mich hört es sich sehr nach Shakespeare an.  
Ich wäre dankbar wenn jemand den Verfasser kennen würde und mich ein wenig schlauer macht.

5 Gedanken zu “wie der Flug eines Sperlings

  1. Sehr schön, sehr wahr, aber leider weiß ich den Verfasser auch nicht…Die Schrift, die Du für Dein Ideenreich benutzt, ist wunderschön, hat die auch einen Namen? Ich habe schon mehrere solcher ähnlicher Schriften gesehen, aber diese hier ist besonders schön!

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  2. hallo annemikki
    schön dich zu lesen und noch ein frohes Neues Jahr wünsch ich dir.

    ich bin nicht sicher was du meinst
    deshalb die Schrift im obigen Eintrag ist „Trebuchet MS“
    die sonst verwendetet Schrift ist Arial
    Oben im Header ist das „Annes Ideenreich“ mit „Rothenburg dekorativ“ geschrieben. Ich habe sie von einem Bekannten.
    Aber, soweit ich das sehen kann, kannst du unter diesem Link jede Menge Schriften kostenlos herunterladen. da habe ich die Rothenburg auch gefunden. http://www.kostenlose-fonts.de/fonts/rothenburg.html
    ich hoffe, ich konnte dir helfen.
    Sehr liebe Grüße
    Anne

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  3. Des Menschen Leben… ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen, ist unser Kinderspiel auf Erden, ein Lichtschatten, ein fliegender Vogel, Spur eines fahrenden Schiffes, Staub, Nebelhauch, Morgentau und aufbrechende Blume.

    Gregor von Nazianz, 4, Jahrhundert, Patriarch von Konstantinopel

    könnte das Zitat eventuell aus diesem herausgearbeitet worden sein? ich gucke noch weiter

    liebe Grüße und einen wunderbaren Sonntag

    gigaoscar

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