Zustandsbericht

Fast 11 Uhr im südlichen Oldenburger Land, bedeckter Himmel, immer noch zu kalt für die Jahreszeit, gesundheitlich angeschlagen und ehrlich verwundert über die momentan moderate Depression, registriere ich unwillig, dass heute nicht mal meine Frisur sitzt. Nachdem ich hier so lange Nichts geschrieben hab, wollte ich nicht mit einer Jammerei anfangen, aber, sorry, Allen, denen es schlechter geht wie mir, ich hab im Moment nicht mal die Haare schön!

Was allerdings ein positives Zeichen ist, denn mein „Struppilook“ gründet auf vielen nachwachsenden Babyhaaren, die durch das übrige, lange Haar wachsen. Nachdem ich jahrelang unter extremen Haarausfall litt, habe ich vor einigen Wochen aufgehört mein Leitungswasser zu trinken und bin auf ein Mineralwasser umgestiegen. Auch meine Katzen trinken jetzt, nachdem der Tierarzt auffällige Blutwerte feststellte, dekadentes Mineralwasser und wir alle haaren und fusseln jetzt eklatant weniger. Auch bin ich deutlich weniger müde und abgeschlagen. Auf das Ergebnis der Wasseruntersuchung warte ich zwar noch, aber da keine meiner Katzen in den Wechseljahren ist und sie sich einer ausgesprochen stabilen Gemütslage erfreuen, liegt die Vermutung nahe, das irgendwas im Wasser unseren Haarausfall ausgelöst hat.

Leider hat der „Wasserwechsel“ auf meine Knochenschmerzen nicht den erhofften Effekt gehabt. Im Gegenteil. Meine Füße machen mir im Moment jeden Schritt zu einer schmerzenden Herausforderung und meine Wirbelsäule und das Becken stehen dem kaum nach. Gott sei Dank habe ich Schübe in der Schmerzintensität und so rette ich mich von einem „guten Tag“ zum nächsten. An den „Guten Tagen“ erledige ich gerade zu panisch Alles, was ich an den Schlechten, die deutlich in der Überzahl sind, nicht schaffe. Ich warte auf einen Platz in einer Spezialklinik, aber da sind lange Wartezeiten und so gehe ich sowohl meinen Ärzten und Therapeuten, wie auch mir selbst, an manchen Tagen ganz gehörig aufs „Chi“ mit meinem Gejammer.

Allerdings war ich nicht ganz untätig in den letzten Wochen.
So ist noch ein großes Dreiecktuch aus ca 280g wunderbar feiner, grauer Schurwolle von den Nadeln gehüpft. Ca 2,40 x1,20 m, federleicht und weich.
grauestuch
Hier kann man das Muster gut sehen. Es hat sich wirklich fast von allein gestrickt und im Moment habe ich noch ein gleiches Tuch aus petrol-blauem Garn auf den Nadeln, das auch fast fertig ist. Gestrickt hab ich es nach einer genialen Anleitung aus dem Drops- Garnstudio
http://www.garnstudio.com/lang/de/visoppskrift.php?d_nr=98&d_id=21&lang=de , die ich etwas in der Größe und im Abschluß verändert habe. Alle Anleitung der Dropsseiten sind kostenfrei und für Strickerinnen jeden Alters sind diese Seiten eine wahre Fundgrube.*Mal ein großes Lob und ein dickes Danke an die Macher dieser Seite verteilt.

grautuchdetail

Dann hab ich noch fleißig gemalt und ein Ölbild, das lange nur mit der Acryluntermalung hier stand, wartet nur noch auf ein Detail, um vollendet zu sein.Ursprünglich vorgesehen war ein Schmetterling über dem zerstörten Rad aber jetzt liebäugele ich mit einer Schwalbe oder einem kleinen Spatz, eventuell auch einem neuen Pflanzentrieb links im Vordergrund oder einer Eidechse. Was meint ihr?

„Versandet“
zeitrad1

Detail
zeitraddetail

Erste Skizze mit Schmetterling.
radsig2

Ein weiteres Bild für einen lieben Freund wird jeden Tag ein wenig mehr und wie so oft bei mir, hat sich dieses Bild gradezu verselbständigt und malt sich fort von meiner eigentlichen Vorstellung, um letztendlich doch wieder sehr nah dabei zu landen, nur besser, als ich es je erdacht hatte.
Früher hab ich immer gesagt „es malt mich“ und immer noch bin ich manchmal verwundert über mich, dass ich das zustande bringen kann, dass so etwas in mir ist!

So, das war es erst mal für Heute, ich geh mich jetzt mal kämmen!
*“Du hast die Haare schön! Du hast die Haare schön! Du hast, du hast die Haare schön!“ *sing*

25 Gedanken zu “Zustandsbericht

  1. herrlich sind sie deine werke — allesamt, trotz knochenschwund und seelenpein … fein, du lässt nicht das malen sein 🙂
    ich freue mich wie ein feuriger schneekönig auf das andere werk auch noch, du weisst schon, das wird irre, das leuchtet sage ich dir, das leuchtet 🙂 🙂 🙂
    liebe grüße …

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  2. Also bei dem Dreieckstuch kann man auch Glatze haben, finde ich. das ist ja ein Traumstück! Das Muster (die Anleitung) mußt du mir mal bitte schicken.

    Ach ja, Gruß von meinem neuen Liebsten und die Frage, an welchem KH du denn damals warst.

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  3. Wow, das ist ein wunderbares Dreieckstuch und wenn ich die Augen zumache, kann ich es auch spüren und entwickle richtig Sehnsucht danach es mir auch tatsächlich umzulegen. Du schreibst, das Muster strickt sich wie von allein – gilt das nur für die Meisterin oder auch für andere? Würdest Du das Muster weiter-geben? Bin übrigens auch gerade in einer Talsohle. Hab viel Selbsterfahrung hinter mir und jetzt einen Status totaler Verwirrung erreicht. Ob sich das Knäuel (da wären wir ja wieder beim Stricken) in Richtung Klarheit auch wieder entwirren läßt? Und bezüglich des – wie sagt man da so schön auf neu-deutsch – also was den „bad-hair-day“ anbelangt, kann ich nur eine Erfahrung weiter-geben, die sich mir ganz tief eingeprägt hat: seit ich gesehen habe, wie meine Mutter durch ihre Krebserkrankung all ihre wunderbaren Haare verloren hat, akzeptiere ich meine Haare egal wie sie auch sitzen und danke ihnen, dass sie ganz einfach da sind. Schicke Dir ein paar virtuelle Sonnenstrahlen und angeblich soll es ja zu Pfingsten wieder wärmer und schöner werden. Ganz liebe Grüße Beatrice

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  4. Ich hab das Tuch mit Nadelstärke 4 aus ca 300g eines Noname Schurwollegarns, nach einer genialen Anleitung von Drops-Design gestrickt, allerdings etwas länger und auch die Abschlußkante habe ich etwas verändert. Ansonsten ist die Seite mit den Dropsanleitungen, die kostenfrei !!! sind, eine Fundgrube für jede/n Strickbegeisterten.
    die Anleitung zum Tuch findest du hier
    http://www.garnstudio.com/lang/de/visoppskrift.php?d_nr=98&d_id=21&lang=de .

    das mit der Glatze habe ich eine zeitlang ehrlich befürchtet, denn mir sind die Haare wirklich strähnenweise ausgegangen. Jetzt sprießen lauter kleine neue Härchen.

    ps Ich war im Marienkrankenhaus.
    LG Anne

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  5. liebe Beatrice,
    auch dir schicke ich die Anleitung aus dem Drops Garnstudio natürlich gern. Ich habe das Muster etwas verlängert und ca 2 Mustersätze mehr gestrickt um die Größe zu erhalten. mit 4er Nadeln brauchst du dann etwa 300g feines Wollgarn, Sockengarn geht gut. das Alpacagarn ist natürlich unschlagbar in der Qualität und noch feiner und leichter. Ich denke, wenn du eine halbwegs geübte Strickerin bist kannst du das hinbekommen und noch dazu hat so eine Strickerei für mich immer auch einen meditativen Charakter, weil man ohne große gedankenanstrengungen quasi zusehen kann , wie unter den Händen etwas wächst und aus einem verwirrenden Knäuel Wolle so eine „Geometrische Ordnung“ entsteht einfach nur durch stetiges Bilden von Schlaufen. Vielleicht hilft es dir ja auch durch dein Tief. Deine Sonnestrahlenwünsche sind schon hier angekommen und ich danke dir dafür. Es wird wirklich Zeit für ein paar warme Tage bevor es gleich schon wieder herbstelt.
    Hättest du einen Vorschlag für das Bilddetail? Ich bin echt unsicher und will es schon so lassen , da es so meiner Verfassung am ehesten entspricht.
    Hier die Anleitung zum Ausdrucken.
    http://www.garnstudio.com/lang/de/visoppskrift.php?d_nr=98&d_id=21&lang=de .
    ganz liebe Grüße und einen Weg aus dem „Tief“
    Anne

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  6. Liebe Anne,

    das mit dem Wasser ist ja ein Ding! Es wird doch immer behauptet, wie unbedenklich unser Leitungswasser ist. Du solltest der Sache wirklich auf den Grund gehen lassen. Die Rohre im Haus können ja auch damit zu tun haben. Und von den Mineralwassern gibt es soviele, dass man erst herausfinden muss, welches „zu einem passt“. Dann nur noch dieses zu trinken, Kaffee und Tee, Suppen damit zuzubereiten und alle Lebensmittel, die beim Kochen Wasser aufnehmen, geht auch ins Geld. Ich wünsche Dir jedenfalls viele gute Tage.

    Jetzt aber zum Erfreulichen: Das Bild gefällt mir sehr. Ich (wohlgemerkt, das wäre meine Wahl und muss nicht Deine sein) würde eine Schwalbe malen, hoch am Himmel. Ob ich da wohl an Dona, Dona, Dona denke?

    Und auch das Tuch ist sehr schön geworden. Gut, dass es ein Schultertuch ist, und Du die Haare, wenn sie nicht mehr struwweln, nicht darunter verstecken musst.

    Liebe Grüße
    cuenta…….

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  7. klage ruhig weiter, so lange dein humor noch nicht erstickt ist, und in dem was du über das abarbeiten unter panik schreibst, kann ich dir nachfühlen, denn vor ein paar tagen hatte ich eine woche lang hexenschuss, stand nur schräg in der gegend rum und fand keine einzige bequeme haltung, weder sitzend noch liegend, noch irgendwie, und jeden moment konnte es krachen und ich hätte meinen zweiten bandscheibenvorfall, aber, gottseisgedankt, nach zehn tagen war es dann endgültig vorbei und kann wieder zumindest ein paar kommentare schreiben…
    das tuch ist wunderschön!
    ich wünsch dir mildernde besserung!!!

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  8. hallo du Liebe,
    schön dass du vorbei schaust. mit den Mineralwässern hast du natürlich recht, mal abgesehen vom Kistenschleppen geht das Wirklich ganz schön ins Geld Im Moment kaufe ich zwei verschieden, eine Teueres zum pur trinken für mich und die Katzen und das günstigste Stille was ich bekommen kann zum Kochen. Trotzdem ist das mindestens 20 Euro mehr im Monat. Auf der anderen Seite brauche ich jetzt viel weniger Staubsaugerfilter, da die Katzen kaum noch haaren und ich viel weniger saugen muss als vorher. das ist wirklich kein Vergleich. Ich war so entnervt von den allgegenwärtigen Katzenhaaren das ich, die ich dem Idealbild der verrückten Katzentante doch ziemlich nah komme, ernsthaft überlegt habe die Katzen abzuschaffen, weil ich das nicht mehr bewältigen konnte . Der Staubsauger lag griffbereit im Wohnzimmer, praktisch ein viertes Haustier. Jetzt saug ich einmal täglich, ganz normal.
    Für das Bild ist eine hohe, kleine Schwalbe auch mein gegenwärtiger Favorit, aber ich bin immer noch unsicher.
    Liebste Grüße, Anne

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  9. hallo tom,
    Tja, mit dem Humor ist das so eine Sache, bei mir ist der schon hart an der Grenze zum Sarkasmus und mein Lachen schrammt manchmal haarscharf am Bittersein vorbei. Aber, Hurra, wir leben noch! Nur hier im Blog kann ich mich in solchen Phasen nicht mitteilen, das würde dann doch sehr in die von mir gehassten Jammerblogs driften und so krieche ich immer erst wieder unter meinem Stein hervor, wenn ich wenigstens ein schiefes Lächeln hinkriege. Du kennst das ja schon!
    Heute nachmittag scheint hier die Sonne, und ich ich fühl mich gleich ein wenig heller in meinen Gedanken. Der Winter war dies Jahr schlicht zu lang für mich.
    Was sagst du zum Bild?
    Lg Anne

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  10. der winter hatte mich auch in ganz übler art und weise erwischt und ich habe mir geschworen, das nicht noch einmal mitzumachen…
    ach ja, das bild, das hatte ich ganz vergessen, es gefällt mir gut, auch ohne tiere, und es scheint mir das rad der zeit zu sein, das nun tief im sand steckt… oder hattest du eine andere bestimmung im sinn?

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  11. +lacht+ Nein das hast du wieder gut erkannt. der Arbeitstitel des Bildes bei mir war immer „Zeitrad“
    Grade deshalb wollte ich gern was frisches, fliegendes im Bild haben. Etwas was weiterfliegt und nicht im Sand erstickt und versinkt.

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  12. Ja, an das Kistenschleppen hatte ich dabei auch gedacht, und wie schwer Dir das sicher fällt. Ich kaufe immer nur Mineralwasser, wenn Gäste kommen. Die Reste bekommt dann die Katze, und dann freue ich mich, wenn ich den Katzenwassernapf nicht dauernd entkalken muss. Das Berliner Wasser ist ja sehr hart. Vielleicht sollte ich doch mal ein bisschen schleppen. Plastikflaschen gegen Katzenhaare abwägen. Unsere Wicky ist inzwischen fast taub und fühlt sich oft nicht so recht. Sie ist immerhin 16. Rührend aber, wie sie stets meine Nähe sucht und auch jetzt unter meinem Stuhl liegt. Nur hochheben lässt sie sich nicht mehr gern, und selbst irgendwo hinaufzuspringen, mutet sie ihren Knochen nicht zu.

    Was das Bild angeht, wartest Du eben, bis es Dich zwingt. Du kennst solche Entstehungsprozesse so gut wie ich. Es selbst zu zwingen, bringt nichts.

    Liebe Abendgrüße
    cuenta…….

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  13. großartiges bild (zeitrad/bzw. versandet); lass dich nicht unterkriegen… der entwurf mit dem schmetterling als farbbild umgesetzt fände ich auch wunderschön, wenn nicht gar NOCH schöner, nur: der schmetterling dürfte heirbe gerne ein wenig größer ausfallen ….

    gb
    gb

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  14. Ui, danke für deine Anregungungen und das dicke Lob. Wenn noch ein Schmetterling aufs Bild kommt wird er wesentlich größer als in dem Entwurf und im oberen Bilddrittel sein, quasi so , wie wenn er von aussen aufs Bild geflogen wär.
    Aber heute abend hatte ich noch eine Idee für die ich jetzt mal nach Vorlagen fanden werde. Was würdest du denn direkt über dem Rad in den Wolken von einem Nautilus, dieser Meeresschnecke, die es seit Urzeiten gibt, halten?

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  15. Liebe Anne, hab von Herzen Dank für das „Bild“, wie aus dem verworrenen Knäuel Klarheit entstehen kann. Jetzt muss ich nur noch genug Mut fassen, mich auch zu trauen – zu stricken und auch zu entwirren. – Bezüglich Deines Bildes gefallen mir sowohl Schmetterling (für mich seit dem Tod meiner Mutter ein ganz wichtiges Symbol) als auch die Schwalbe. Was mir noch dazu ganz spontan einfällt ist der Adler, der seine Schwingen ausbreitet und sich tragen läßt.
    Ganz besonders berührt hat mich aber Deine „Nautilus“-Idee. Ich befasse mich in der letzten Zeit sehr viel mit der Symbolik des Labyrinthes und der Spirale. Und als ich gerade mal „Nautilus-Spirale“ eingegeben habe, ist mir folgender Text (abgesehen von sehr inspirierenden Bildern) begegnet, der – wie ich finde auch sehr gut zu Pfingsten paßt:

    Im Gegensatz zur Geraden, die zielstrebiges und kompromissloses Fortschrittsdenken symbolisiert, hat die Spirale etwas faszinierend Verschwenderisches: „Die Engel fliegen in Spiralen, der Teufel nur geradeaus“, schrieb Hildegard von Bingen. Dennoch bedeutet die Bewegung längs einer Spirale im Unterschied zum („Teufels-„) Kreis, der für Stagnation steht, ein Vorwärtskommen. Wer der Spirale folgt, dreht sich nicht im Kreise, sondern gelangt langsam aber sicher voran, indem er Bekanntes berücksichtigt und von immer höherem Standpunkt betrachtet. So steht die Spirale als Sinnbild von Wandel und Wiederkehr für zahlreiche Entwicklungsprozesse im Leben – nicht zuletzt das Lernen.
    Für mich wirkt die „Nautilus-Spirale“ auch ein bißchen wie eine Art „Füllhorn“. Vielen herzlichen Dank für die tolle Inspiration. Hab mir gerade eine Nautilus-Spirale ausge-druckt, weil ich spontan Lust bekommen habe, damit zu experimentieren. Wäre ja auch ein tolles Symbol für mein Coaching Angebot. Sei also noch einmal ganz herzlich bedankt und umarmt für diese schöne pfingstliche Inspiration. Frohe und sonnige Pfingsten (ich konnte vorhin meine pfingstlichen Spargel so-gar schon auf dem Balkon in der Sonne essen) Herzliche Grüße Beatrice

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  16. 😀

    … das bild ist meinem persönlichen empfinden nach einfach betsens gelungen, motiv und farbgebung erinnern ein wenig an dali (da bin ich ein großer liedhaber von); … deine idee ist schon grandios … einen natilus könnte ich mir ebenso gut vorstellen, eher gar einen ammoniten, der etwas schräg (perspektivisch verzerrt) „im himmel steckt“, daraus hervorragt …

    was ist deine neue idee, nach der du fahnden wolltest?

    bin schon gespannt …

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  17. na, der nautilus oder eben ein Ammonit war die Idee, ich hab mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt. Er wird wahrscheinlich ein nautilus werden, denn die Ammoniten sind hja schon Versteinerungen. Das Thema war ja in Richtung ewige Veränderung und so wird ein nautilus in den Wolken bilden.
    Llieben Dank für deine tolle Inspiration, du und Beatrice , ihr habt mir wirklich geholfen.
    Lg Anne

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  18. Liebe Beatrice,
    leider verschwand meine lange Antwort soeben in den Untiefen des Netzes, also versuch ich es noch einmal
    Ich antworte dir erst heute, weil ich deine Zeilen mich sehr berührt haben und ich sie erst mal sacken lassen musste.
    Zum Adler: habe ich die ganze Zeit auch schon überlegt, aber immer wieder verworfen weil es mich zu sehr an „kreisende Geier“ erinnerte.
    So wird es wohl der Nautilus werden, der mich gar nicht mehr loslässt. Seit Tagen bin ich auf der Suche nach Bildvorlagen. Auch die Füllhornidee war dann schon da, kleine Schmetterlinge , die aus dem Nautilus kommen…?

    Besonders berührt hat mich der Text, den Du gefunden hast. „Engel fliegen in Spiralen…“, wie wahr das ist, und wie treffend für mich, die Ich immer meine nicht vorwärts zu kommen und mich im Kreis zu drehen. Durch deinen Kommentar habe ich nun erkannt , dass ich mich wohl auch in einer Spirale bewege, einer kleinen zwar, aber immerhin geht es vorwärts. Seit Jahren habe ich eine unklare Bildidee im Kopf, die ich meine „Stadt der Engel“ nenne, und der immer noch ein paar Elemente fehlten. Nun fügen sich deine Gedanken darin ein, wie passende Puzzleteile und ich werd es noch die Woche anfangen.
    Als ich vor 10 Jahren die Aufmahmeprüfung für einen DTP-Kurs machte, habe ich als erstes Bild im Photoshop,den ich überhaupt nicht kannte, einen „Engel am Strand“ mit der Mouse gemalt. Der damalige Dozent liess es, sehr beeindruckt, ausdrucken , zeigte es meinen Mitbewerbern und ich bekam den Kursplatz obwohl ich mit damals 46 J. weit über das „Verfallsdatum“ war. Meine Mitstudenten haben dann immer über mich gelacht, und gelästert wegen der Engel, aber ich wusste, dass ich es nur diesem Engel zu danken hatte überhaupt in dem Kurs zu sein. Ich hätte es dir gerne gezeigt, ich hab schon gesucht, ich habe die Datei leider nicht mehr. Ich muss mal sehen, ob ich noch einen Ausdruck in meinen Mappen habe.
    So, jetzt geh ich an den Nautilus, der sich aus den Wolken winden wird, oder darin auflösen, kommt ganz auf die Sichtweise an.
    Noch mal Dank für deine Inspiration und deine klugen Kommentare. Sie geben mir viel!
    Anne

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  19. Hey, sieht klasse aus … mit Rudern fänd ich Spitze (ausgezeichnete Idee) …

    (…. nur mal so zum überlegen: wie würdest du es finden, wenn dieser rudernde Nautilus, ein klein wenig weiter nach rechts und zugleich etwas weiter in den Hintergrund gestellt würde (leicht in die ferne gerückt(näher bei den Wolken sozusagen?)

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